Aus der Praxis

Hier finden Sie Nachrichten und Bilder aus aktuellen Einsätzen. Quelle ist unser internes Forum zum täglichen Erfahrungsaustausch der Techniker. Hinzu kommen Neuigkeiten aus dem Unternehmen.

Digital gegen Wasserverluste

 

Kleine Ursache große Wirkung

Foto: A. Sell, Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern

Ob künstliche Intelligenz jemals Lecks in Trinkwasserleitungen aufspüren und gar reparieren kann, das bezweifeln wir. Dass aber Digitalisierung im ewigen Kampf gegen Wasserverluste  große Vorteile bietet, davon sind wir überzeugt. Zusammen mit dem Kompetenzzentrum Kaiserslautern der bundesweiten Förderinitiative Mittelstand 4.0 haben wir deshalb den Ist-Stand der Digitalisierung bei uns durchleuchtet und Verbesserungen gesucht. Dieser Best-Practice-Bericht fasst die Ergebnisse zusammen: https://kompetenzzentrum-kaiserslautern.digital/smart-city-digitalisierung-steigert-die-nachhaltigkeit-in-der-wasserversorgung/

Ja, wo denn nun?

 

Kleine Ursache große Wirkung

Foto: MI

Die Wirklichkeit ist oft verwirrend, und manchmal weicht sie stark vom Planwerk ab. In diesem Fall musste erst mal geklärt werden, welcher Hausanschluss zu welchem Gebäude geht. Und dann musste auf dem 31 m langen PE-Schlauch zu Nr. 2 das Leck lokalisiert werden. Wir bewerkstelligen so etwas meistens nicht mit Spürgas, sondern mit einer soliden Verlaufsortung und mit unserem hochempfindlichen Korrelations-System.

Kleine Ursache, große Wirkung

 

Kleine Ursache große Wirkung

Foto: MI

Dieser defekte Be– und Entlüfter verursachte Wasserverluste auf einer Hochbehälterfüllleitung. Die Leckstelle war schwer zu lokalisieren. Es hat sich aber gelohnt, weil sie auch Ausgangspunkt einer Verkeimung im Netz war. Der Schaden wurde durch den Versorger behoben, das Netz gespült, der Hochbehälter gereinigt. Die Wasserproben waren danach wieder ok., das Abkochgebot wurde aufgehoben. Und der Wasserverlust war auch weg.

Schon wieder ein Gütezeichen

 

Hammann DSGVO

Grafik: Nikolas Hönig

Unser neues DSGVO-Siegel haben wir selbst für uns entwerfen lassen. Was steckt dahinter? Wegen der neuen Regeln für den Datenschutz hat eine Fachfirma eine Schwachstellen-Analyse im Unternehmen durchgeführt. Damit alles optimal läuft, berät uns nun zwei Jahre lang ein externer Datenschutzbeauftragter. Ein Maßnahmenpaket wird schrittweise umgesetzt. Dazu gehören auch Schulungen für Geschäftsführung und Mitarbeiter. Das Siegel soll das nach außen kenntlich machen.

Kamera läuft

 

Kamera laeuft hptwt

Foto: JH

Ein neues Wasserwerk im Bayerischen bekommt eine kreativ gestaltete Ausstellung für Besuchergruppen mit vielen Informationen rund um das Trinkwasser. „Gerade Lecksuche interessiert die Leute“, sagen die Verantwortlichen. Deshalb wirkten wir kürzlich an einer kleinen Filmproduktion im Auftrag unseres Kunden mit. Das gemeinsame Anliegen ist, die Arbeit der Wasserversorger mehr ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Jetzt ist wieder Logger-Zeit

 

logger hammann gruppe

Foto: JH

Unsere beiden Sets werden von Kunden ausgeliehen für kurzfristige Sonderprüfungen, zum Beispiel bei risikobehafteten Dückern oder auf stark befahrenen Durchgangsstraßen. 20 Logger reichen für vier bis fünf Kilometer Hauptleitungen. Die jeweilige Position der Logger wird über GPS erfasst und in der Karte markiert. Verweildauer mindestens zwei, besser drei Nächte, danach umsetzen. Tägliches Auslesen der Messwerte im Drive-By-Verfahren ist Voraussetzung, dass die Korrelation funktioniert. Es geht aber auch mit mehreren Tagen Abstand. Auswertung erfolgt über ein Android-Tablett. Die Jüngsten im Team tun sich meisten am Leichtesten damit. Zeitaufwand für das Aus- und Umsetzen einkalkulieren.

Schwerer Abschied

 

anzeige JMT

Foto: JH

Am 1. Mai ist unserer französischer Freund, Berater und Geschäftspartner Jean-Marcel Thomas nach schwerer Krankheit verstorben. Er hatte maßgeblichen Anteil am Aufbau unserer Tochterfirma MARESEAU SARL für Lecksuche und Hydrantentests mit Sitz in Cleebourg/Elsaß. Wir werden die Arbeit in seinem Sinn fortführen und behalten ihn als liebenswürdigen Menschen und geradlinigen Geschäftsmann in bester Erinnerung.

Flott und emissionsfrei

 

Flott und emissionsfrei c J Hammann

Foto: JH

In diesem Projekt werden Geräuschlogger zur Lecksuche von uns mit dem Fahrrad ausgebracht und in den nächsten Tagen auch im Vorbeifahren ausgelesen. Das geht flott und emissionsfrei. Das Ausbringen des 20-Logger-Sets dauert ca. 1,5 Stunden. Überprüft werden damit rund fünf Kilometer metallische Hauptleitungen. Mindestens zwei Nächte sollten die Logger am selben Platz bleiben, danach werden sie umgesetzt. Die Auswertung geschieht über Tablett oder über eine webbasierte Datenbank. Das Set kann auch ausgeliehen werden.

Geocodierte Dokumentation

 

geocodierte dokumentation

Foto: JH

Als neuen Service können wir Wasserversorgern anbieten, die Ergebnisse unserer systematischen Netzprüfungen und Hydrantentests mit genauen Geodaten und Protokollen volldigital zu dokumentieren. Wir haben dafür Kooperationen mit führenden Herstellern solcher Systeme vereinbart. Die Daten werden unabhängig von der GIS-Lösung des Kunden draußen im Feld erfasst und stehen über die Datenbanklösung umgehend im Büro für die nächsten Arbeitsschritte zur Verfügung. Die eingesetzten Apps ermöglicht quasi ein „Mobiles Monteurs Management“ für Arbeiten im Netz.

Geschafft!

 

abschlussfoto umruestprogramm - Foto Daniel Theurer

Foto: DT

Seit letzter Woche ist unser großes Umrüstprogramm abgeschlossen. Alle zwölf Einsatzfahrzeuge sind jetzt Mercedes Vito, der Abschied von den leider störanfälligen VW-Transportern T 5 ist geschafft, und zwar weitgehend in Eigenleistung in unserer Zentrale Bad Bergzabern. Der Ausbau der Fahrzeuge wurde genau an unsere besondere Vorgehensweise angepasst, vor allem an die zentrale Leck-Scan-Einheit DF 8000, ebenfalls aus eigener Entwicklung. Stolz ist unsere kleine Entwicklungsabteilung auf die neue, effiziente Bordelektronik. Sie ermöglicht stromsparendes und autarkes Arbeiten über mehrere Tage hinweg.

Das kommt im Jahr 2019

 

hammann theurer ausblick 2019

Foto: JH

Zum Start in das neue Jahr legen wir unser erweitertes Dienstleistungsangebot 2019 vor. Es kann ab sofort digital per Mail oder klassisch als gedruckte Version angefordert werden. Neu aufgenommen in dieses Kompendium wurden die Netz-Belastungs-Messungen und das HDGI-Verfahren für Mini-Leckstellen auf neu verlegten Leitungen. Das seit Jahrzehnten bewährte Programm gegen Wasserverluste umfasst die Intensivnetzprüfung mit unserem exklusiven Korrelations-System DF 8000 sowie die Akutlecksuche. Professionelle Leitungsortung und Hydrantentests runden das Profil ab.

Frohe Weihnachten

 

Hammer

Foto: JH

Dieser Kappenhammer hat seinen Dienst quittiert. Und auch unsere Lecksucher gehen jetzt in eine kurze Winterpause bis Hl. Dreikönig. Ab 7. Januar sind wir wieder voll einsatzbereit. Für Notfälle gibt es unsere Service-Nummer. Wir bedanken uns bei unseren Kunden für das Vertrauen, das sie uns auch im Jahr 2018 wieder geschenkt haben. Allen wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr! Und mögen die Leitungsnetze für ein paar Tage möglichst ruhig und störungsfrei ihren Dienst tun.

Über Nacht

 

Schlammlawine

Foto: JH

Die Tage zuvor war der Wasserverlust in dem Teilnetz nur leicht erhöht. Zur Vorortung wurden deshalb unsere Leih-Geräuschlogger ausgebracht. Als am nächsten Tag die Logger zum Auslesen abgefahren werden sollten, war einer der Aufsetzpunkte unter dieser Schlammlawine verschüttet. Über Nacht war der Verlust auf rund 46 m3 pro Stunde hoch geschnellt. Die Reparatur der DN200-Leitung brachte zum Vorschein, dass sich wohl über lange Zeit Wurzeln in eine Muffe hinein gearbeitet hatten. Und dann machte es plötzlich „knack“.

Schwacher Trost

 

Logger Positionen

Foto: JH

Das Abrutschen des Hangs konnten die Geräuschlogger nicht verhindern. Aber zumindest den Rohrbruch erkannte und dokumentierte Logger 47 zuverlässig, und zwar auch schon in der Nacht vor dem großen Knacks. Die Logger 48 und 49 hatten erhöhte Leckwerte, lagen aber noch im „grünen Bereich“, denn sie waren mehrere hundert Meter von der Schadstelle im Steilhang entfernt.

Premiere in Mannheim

 

mannheim 2018

Foto: JH

Erstmals beteiligen wir uns in unserer Heimatregion direkt an einer Fachveranstaltung für Wasserversorger. Am 14. und 15. November 2018 sind wir mit einem Stand bei der Trinkwassertagung Metropolregion Rhein-Neckar in der Maimarkthallte in Mannheim präsent. Dort berichten wir zum Beispiel über die erreichbare Prüftiefe bei der Lecksuche in materialgemischten Netzen. Wir stellen das neue HDGI-Verfahren für die Ortung von Kleinstleckagen auf neu verlegten Leitungen oder in Sprinklernetzen vor. Und wir zeigen die Möglichkeiten von Lastfallsimulationen für Rohrnetzberechnungen. http://www.trinkwassertagung.de/rhein-neckar/index.html

HDGI-Testlauf hat begonnen

 

HDGI Testlauf hat begonnen

Foto: RG

Das neue HDGI-Verfahren bietet die Möglichkeit, Kleinstleckagen auf Trinkwasserleitungen zu orten. In den nächsten Wochen wird das Verfahren ausgiebig in der Praxis getestet. HDGI steht für Hochdruck-Gas-Injektion. Unabhängig von Material, Nennweite, Länge und Druck der Leitung können damit auch mehrere Undichtigkeiten gleichzeitig lokalisiert werden. Angewendet wird HDGI in der Regel auf Trinkwasserleitungen, die während der Lecksuche außer Betrieb sind, zum Beispiel neu verlegte Leitungen, Industrienetze oder Liegenschaften.

Großeinsatz zur Geisterstunde

 

grosseinsatz zur geisterstunde

Foto: PS

Die sommerliche Hitzeperiode hat vielerorts Spontanrohrbrüche zur Folge. In einem Weindorf in der Südpfalz waren die Anwohner plötzlich nachts ohne Wasser. Um 23 Uhr rückten drei unserer Messwagen aus, einer davon von der französischen Tochterfirma MARESEAU. Zusammen mit den Mitarbeitern des Wasserversorgers gelang es kurz nach Mitternacht, den Schaden auf einer PVC-Leitung DN 100 zu lokalisieren. Das Wasser sprudelte dort unter einer Brücke in einen Bach. Es waren 76 m3 pro Stunde.

So kann‘s gehen

 

brenndende schieberkappe

Foto: MP

Im Winter sitzen Schieberkappen besonders fest. Nachdem der Kappenheber versagt hatte, rückte in diesem Fall der Wassermeister mit dem Bunsenbrenner an. Und siehe da, der Rostlöser am Kappenrand entzündete sich. Die Kappe ging aber trotzdem nicht auf. Weil das Schiebergestänge aber unbedingt für eine Leckeinmessung gebraucht wurde, rückte der Kunde schließlich mit der großen Flex an.

Doppeltes Pech

 

doppeltes pech

Foto: MI

In einer hessischen Gemeinde hat einer unserer Techniker diesen massiven Doppel-Schaden eingemessen. Und zwar an zwei Tagen nacheinander. Die Schwachstellen auf einer DN 100 Gussleitung platzten auf, als in dem Netz Hydranten und Schieber gewartet wurden und es zu Druckschwankungen kam.

Zuerst war es der Schaden rechts. Obwohl große Mengen Wassers ausströmten, musste das Leck mittels Korrelator aufgespürt werden. Die komplette Flut verschwand nach unten im Erdreich. Der frische Abdruck der Reparaturschelle ist noch zu sehen. Das Rohr war bis zur Hälfte der Muffe freigelegt. Von der Seite trat kein Wasser in die Grube. Leck Nr. 2 (links) gab es also noch nicht. Es öffnete sich am nächsten Tag. Auch in diesem Fall kam kein Wasser an die Oberfläche, obwohl beide Schäden im 45 Grad-Winkel nach oben abstrahlten.

Das kommt im Jahr 2018

 

neues signierpad

Foto: JH

Erstmals können wir Kunden jetzt die vollständig digitale Dokumentation unserer Arbeiten vor Ort anbieten. Messberichte werden auf Wunsch direkt nach der Einmessung an den Wasserversorger gemailt, damit er schnell reagieren kann. Es gibt die Möglichkeit eines erweiterten Schadensberichts mit detaillierten Angaben. Alle Unterlagen werden elektronisch signiert und per Mail übermittelt, um die Arbeitsabläufe im Wasserwerk zu erleichtern.

Nach zahlreichen technischen Innovationen und drei Jahren Preisstabilität gilt ab 2018 eine neue Preisliste, die den Kostenanstieg moderat abbildet. Sie erhalten die Liste gerne per Mail mit dem Jahresangebot oder beim nächsten Akut-Einsatz.

Leck des Jahres

 

Leck des Jahres 2017

Foto: JH

Bei dieser Einmessung auf einer Großkaliberleitung mussten drei Faktoren zusammen passen: Die Messempfindlichkeit über 2.176 m DN 400 GG-Leitung, die Reichweite des Datenfunks und die Rechenleistung unseres Korrelationssystems DF 8000 aus eigener Entwicklung. Es hat genau gepasst.

Lange Laufzeit, hoher Verlust, großer Schaden

 

langlaeufer schaden August 2017

Foto: HB

Bei einer systematischen Netzinspektion im Sommer 2017 entdeckte unser Messtechniker diesen Frostschaden in einem abgelegenen, unbewohnten Haus. Er lief mehr als eineinhalb Jahre lang.

Mit Spürgas gefunden

 

mit spuergas gefunden

Foto: MI

Ganz genau hinschauen muss man, um den Mini-Schaden auf dieser nagelneuen Leitung zu entdecken. Es waren 8,5 bar Spürgas-Druck und eine große Zahl von Flaschen nötig, um einen messbaren Gasaustritt zu erreichen.

Löschwasserleistung muss stimmen

 

hydrantentest im tunnel

Foto: DT

In einer Nachtaktion mit zwei Messwagen wurde die Löschwasserleistung in einem ansonsten stark befahrenen Straßentunnel überprüft. Die Feuerwehr nutzte die Sperrung gleich für eine Übung.

Geräte-Verleih mit Service

 

verleihservice

Foto: RG

Ab sofort verleihen wir Spitzen-Messtechnik an Wasserversorger und assistieren beim Ersteinsatz, damit alles optimal läuft. Im Angebot sind Geräuschlogger, MIDs, Drucklogger und ein Korrelator. Mehr Infos dazu gerne im persönlichen Gespräch.

 

Schnee als Schalldämpfer

 

schnee als schalldaempfer

Foto: HB

Winterbedingt messen unsere Techniker gerade besonders massive Akut-Rohrbrüche ein. Großes Leck = starkes Geräusch. Normalerweise. Derzeit aber ist mit dem Bodenmikrophon oberirdisch kaum etwas zu hören. Die Schneeschicht oder der mancherorts bis zu 50 cm tief gefrorene Boden wirken wie Schalldämpfer. Wie gut, dass das "Pinpointing" mit dem Korrelator davon nicht beeinträchtigt wird.

Springbrunnen in der Baugrube

 

springbrunnen in der baugrube

Foto: MI

Diesen Schaden auf einer PE-Hausanschlussleitung hat einer unserer Messtechniker diese Woche aufgespürt - 30 Meter vom Schieber entfernt. Der Techniker berichtet: "Als sie die Pflastersteine weg hatten, ging der Springbrunnen schlagartig ab."

Neuer Messwagenstandort Weiden/Oberpfalz

 

neuer messwagen weiden

Foto: RG

Seit Januar 2017 ist unser neuer Messwagen für Nordbayern ab Standort Weiden in der Oberpfalz einsatzbereit. Damit können wir Wasserversorgern in der Region unsere Ortungsmethoden "auf kurzem Weg" anbieten.

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